Review: Crusader Kings III

Mit Crusader Kings III haben Paradox Interactive einmal mehr ein großartiges Strategiespiel auf den Markt gebracht. Wird der neuste Teil dem Ruf seines Vorgängers gerecht? In dieser Review werden wir einen Blick darauf werfen, was Crusader Kings III den Fans der Reihe neben einer umwerfenden Grafik noch alles bieten kann.

 

Zu Spielbeginn kann der Spieler aus einer Reihe von verschiedenen Mittelalterlichen Fürstenhäusern wählen, die auf einer Weltkarte miteinander in Konkurrenz treten, die von Island bis Indien reicht. Wer das Spiel zunächst durch ein Tutorial erlernen möchte, kann sich als irischer Earl um die Einheit Irlands bemühen, die sowohl militärisch als auch am Verhandlungstisch erreicht werden kann.

 

Genauso wichtig wie die Verwaltung des eigenen Landes ist dabei auch die eigene Familie. Der Spieler kann heiraten und Kinder kriegen, aber auch seine eigenen Kinder und Geschwister in andere Häuser hinein verheiraten. Er kann Freundschaften schließen und Affären führen, aber auch Mordkomplotte und Folterungen veranlassen. Und wenn der eigene Charakter einmal stirbt, so endet das Spiel nicht, sondern wird in der Rolle des Thronerbens fortgesetzt. Da das Spiel sich sehr genau an historische Vorgaben hält, muss der Thron dabei nicht unbedingt an den ältesten Sohn weitergegeben werden, falls es in der jeweiligen Kultur eine andere Vorgehensweise gab.